Bad Münder – Echternstrasse 19 – die traurige Geschichte eines ehemals schmucken Fachwerkhauses

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Bad Münder – Echternstrasse 19 – die traurige Geschichte eines ehemals schmucken Fachwerkhauses

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Das Haus Echternstrasse 19 in Bad Münder am Deister war einst ein hübsches, mehrstöckiges Fachwerkhaus im Stadtkern, direkt an der evangelischen Kirche gelegen.

Dieses Haus gehörte einst dem Schmiedemeister August Ricke, der hier seine Schmiede betrieb. Seine Tochter, Frau Helene Ricke, heiratete den aus Dormund stammenden Ing. Wilhelm Maritzen.

Nach dessen Tod erbten seine Söhne Gerhardt – und Hans-Rüdiger Maritzen das Anwesen. Das Haus war bis 2011 noch über alle Etagen bewohnt  bzw. bewohnbar. Dann jedoch entschloss sich Maritzen, dass alte Fachwerkhaus loszuwerden. Es wollte es verkaufen, was ihm aber trotz Makler und anderer Massnahmen nicht gelang. Das Haus wurde nun versteigert.

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Für gut 15.000 Euro wechselte das gesamte Anwesen nun den Besitzer. Eine Geschäftsfrau aus Hamelnspringe, eine gewissen Dagmar M. , die dort an der Hauptstrasse eine Gaststätte betreibt.

Nun hätte man ja annehmen können, dass Frau M. eine Sanierung des Hauses vornimmt, neue Stromleitungen einbauen lässt, alles auf Vordermann bringt. Aber, nichts tat sich. Man fragte sich, was da nun geschieht. Wann wird Frau M. damit anfangen, Ordnung reinzubringen.

1, 2 Jahre vergingen – und es geschah nichts. Auf dem Hof wucherte mittlerweile das Unkraut Meterhoch. Dann kam die Flüchtlingskrise. Und offenbar die „Chance“ für Frau M.! Sie witterte das grosse Geschäft.

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Eilig wurden Rumänen und Bulgaren als billige Arbeitskräfte organisiert, die im Haus Malerarbeiten und „Verhübschungsarbeiten“ verrichten sollten. Feuchte und schimmelige Wände wurden einfach übergepinselt – ja nicht mehr Geld ausgeben als nötig. Es sollte nur dazu reichen, die Flüchtlinge aufzunehmen und dann vom Landkreis Hameln-Pyrmont/der Stadt Bad Münder richtig abzukassieren. Vorweg : die Investition des Hauskaufs hat Frau M. schon lange raus. Und das tat sie auch.

Diese Aufnahme ist vom 10.06.2018. Da wird einfach der Müll ins Gebüsch geworfen. DAS ist Merkels „Willkommenskultur“! So wird es wohl bald bei uns im ganzen Land aussehen!

Bad Münder Echternstrasse 19 Muell einfach ins Gebuesch

 

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Wenn man alleine die Briefkästen zählt kann man sich ungefähr ein Bild davon machen, wieviele Personen dort hausen bzw gehaust haben. Die Stadt Bad Münder warnt ausdrücklich davor, in dieses Haus einzuziehen. Schimmel- und Feuchtigkeit haben es unbewohnbar gemacht. Für die sogenannten Flüchtlinge reichts aber offenbar.

Mittlerweile sieht es jedoch so aus, dass der Landkreis alle Flüchtlinge umquatiert hat und das Haus zwischenzeitlich sogar ganz leer stand. Die Hausbesitzerin versuchte nun wieder, Mieter ins Haus zu bekommen, und hat es auch geschafft. Eine bulgarische oder rumänische Familie ist eingezogen, mit Kindern – unverantwortlich bei dem Zustand des Hauses.

 

 

Wir man auf den Bildern sehen kann, ist der allgemeine Zustand des Anwesens katastrophal! Bäume wachsen mitten auf dem Hof, und auch schon in die Hausfassade rein. Getan wird hier nichts. Einige Mal musste man jedoch auf Druck der Stadt den Hof und das Vorgrundstück etwas von Unkraut reinigen – dabei blieb es dann aber auch.

Und so sah das Haus Echternstrasse 19  Bad Münder in den 1990er Jahren aus

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… und so zu der Zeit, als die Schmiede noch in Betrieb war

Bad Münder Echternstrasse 19 altes Bild

Schritt für Schritt ging es mit dem Haus bergab. Hier ein Foto aus 2017

Schritt für Schritt ging es mit dem Haus bergab. Hier ein Foto aus 2017

1 Kommentar zu "Bad Münder – Echternstrasse 19 – die traurige Geschichte eines ehemals schmucken Fachwerkhauses"

  1. Regina Bornhöft | August 5, 2018 um 2:35 pm | Antworten

    Tja, und einer (einer?) dieser Umquartierten ist bei uns gelandet und wohnt nun über uns, kein Deutsch, kein Benehmen, aber uns Nazis schimpfen, sobald wir bemängeln, dass er bitte am Sonntag nicht soviel Lärm machen soll, dass er bitte kein Wasser von oben runtergießt, dass er bitte nicht lautstark auf dem Balkon telefoniert, ….
    Auf uns braucht er keine Rücksicht zu nehmen, ist ja Merkels Gast.

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